Schaltschrankbau 4.0 – Connected 4 Productivity

Kick-off

Die Kooperation, erstmals im Rahmen der SMART Automation in Linz vorgestellt, wurde auf Grund der Initiative von Hrn. Josef Kranawetter, Geschäftsführer der Firma WEIDMÜLLER gegründet.
Frau Angelika Thonauer, Eigentümerin der LIGHTHOUSE WERBEAGENTUR und ehemalige Mitbegründerin der Fa. THONAUER, eröffnete das diesjährige Live-Projekt, das einem breiten Fachpublikum vorgestellt wurde. Sie und ihr B2B-Team wurden von den Kooperationspartnern mit der Ausführung und Außenkommunikation beauftragt

 

Vom Engineering bis hin zur Auslieferung

„Wir sehen bei unseren Kunden im Maschinen- und Anlagenbau immer mehr die Thematik Kommunikation, Vernetzung und Produktivität als einen zentralen Diskussionspunkt“, so J. Kranawetter. „Mit der Kooperation möchten wir zeigen, wie die Verbindung der Daten im Detail funktioniert. Das Projekt veranschaulicht, wie das Zusammenspiel von Engineering bis hin zur Auslieferung genau abläuft und wie die Fertigungsbereiche tatsächlich miteinander vernetzt sind“.

 

Erste Engineering-Prozesse und Konfiguratoren

Martin Berger, GF der Firma EPLAN Software & Service führte vor, wie heutige Engineering-Prozesse starten. Mit modernstem Engineering könne man schon mit einer Vorfertigung starten, von der kompletten Klemmenbeschriftung und dem Klemmenaufbau bis hin zur Augmented Reality. „Die Daten können direkt von EPLAN ausgespeist werden“, so M. Berger. Für die Klimatisierung werde zum Beispiel ein Konfigurator verwendet, der gemeinsam mit der Firma RITTAL entwickelt wurde. „Luftströme und Ähnliches bis hin zu einer durchgehenden Kühlung können hiermit rasch und effizient konfiguriert werden, um nur ein Beispiel zu nennen“. Ein weiteres Highlight sei, ergänzte Berger, dass mit heutiger Technologie Einbausituationen im Schaltschrank automatisch erkannt würden und die Daten automatisch an die KOMAX-Maschinen zur Draht- und Kabelfertigung der Fa. THONAUER übergeben werden könnten.

 

Die Zukunft im Schaltanlagenbau

Werner Renner, GF der Fa. THONAUER, wies auf die Wettbewerbsfähigkeit im Schaltschrankbau hin. Es müsse um Kostensenkung gehen. Beim Material sei dies seiner Meinung nach eher schwierig zu bewerkstelligen. „Bei den Prozesskosten ist dies jedoch noch möglich, da ist noch etwas drin“, zeigt sich W. Renner optimistisch und verweist auf die Prozess-Straße. „Hier zeigen wir in der Praxis, wie das im Detail von statten geht“.



100.000 Schaltschränke jährlich

„Ohne Schaltschränke gibt es keine Automatisierung“, so Andreas Hrzina, verantwortlich für Marketing und Produktmanagement bei der Firma Rittal. Jährlich würden mehr als 100.000 Schaltschränke alleine in Österreich verbaut. „Hier bedarf es optimalen Maschineneinsatzes und modernstem Equipment“, so Hrzina und bekundete, hier wäre man bereits beim Terminus Schaltschrankbau 4.0. angelangt.

 

Drehscheibe für alle Komponenten

Der weltweit größte Elektro-Großhandel SONEPAR, vertreten durch Hrn. Thomas Kladensky, Leiter Industrie & Vertrieb/Key Account, merkte an: „Wir verstehen uns als digitales Bindeglied, als Drehschreibe für alle Komponenten. Jede einzelne Komponente muss zur rechten Zeit am richtigen Ort zur Verfügung stehen“. Mit SONEPAR schließe sich dieser Kreis, um Schaltschrankbau 4.0. zu ermöglichen.



Die Kooperation in der Praxis

Das Projekt kann noch bis einschließlich 18.5. direkt bei der SMART besichtigt werden. Täglich laden die Projektpartner zu anschaulichen Führungen ein, um Interessenten im Bereich Schaltanlagenbau modernstes Zusammenspiel im Schaltanlagenbau vorzustellen.

 

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Brückenbauer im Schaltanlagenbau...

setzen auf Schulterschluss und lassen sich auf der SMART Automation Austria Linz 2017 in die Schalt-Töpfe schauen. Mehrere Unternehmen arbeiten Hand in Hand. Das Ergebnis: Schaltanlagenbau just-in-time und deutliche Senkung der Gesamtprozesskosten.


Schaltschränke der Zukunft 

Österreichische Unternehmen aus den Bereichen Planung, Hardware, Software und Montage beschlossen vor ein paar Monaten, Interessenten einen Mehrnutzen zu bieten, indem sie veranschaulichen, wie das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Komponenten im Schaltanlagenbau genau funktioniert.
Auf der Technikmesse SMART Automation Austria Linz 2017 zeigt die Initiative „Connected 4 Productivity“ Messebesuchern erstmals „schaltbaunah“, wie es geht. Die beteiligten Unternehmen WEIDMÜLLER (Initiator), THONAUER, EPLAN und RITTAL von der Friedhelm Loh Group sowie SONEPAR ermöglichen Messebesuchern, optimierte Abläufe des modernen Schaltanlagenbaus live zu erleben.
„Systeme und Anforderungen werden immer komplexer“, erläutert Geschäftsführer Josef Kranawetter des Unternehmens WEIDMÜLLER, „mit Connected 4 Productivity“ möchten wir Interessenten vor Ort zeigen, wie durch durchgehenden Datenfluss, Kostenreduktion, Transparenz und Effizienz modernster Schaltanlagenbau aussieht“.


„Schaltbar“ nah in der Empore des Design Centers Linz

Gezeigt wird auf einem RITTAL Montagetisch, wie Komponenten von WEIDMÜLLER für den fertigen RITTAL Schaltschrank montiert werden, wie die EPLAN-Software, die Planung übernimmt und die Daten an den Komax-Vollautomaten Zeta bei THONAUER übergibt, der dann auch noch die komplette Verkabelung vorbereitet. SONEPAR wird auf Touchscreentischen die Digitalisierung und deren Dienstleistung darstellen.

 

 

 

 

 

CONNECTED 4 PRODUCTIVITY – www.c4p.at

Initiative verschiedener Unternehmen aus dem Umfeld Steuerungs- und Schaltanlagenbau. Sie sind in unterschiedlichen Bereichen im Entstehungsprozess positioniert und damit in der Lage, vielseitige Lösungen von der Planung bis zur Fertigung anzubieten. Unter der Initiative der Firma WEIDMÜLLER, einem weltweit agierenden Hersteller von Komponenten für Elektronik und elektrische Verbindungstechnik, agieren die Firmen WEIDMÜLLER, THONAUER, EPLAN, RITTAL und SONEPAR auf gemeinsamer Basis, um die Prozesse bei der Steuerungs- und Schaltanlagenfertigung zu optimieren. Die B2B-Werbeagentur Lighthouse koordiniert die Aktivitäten des „C4P“-Teams.

 

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